ChatGPT vs Claude vs Gemini: Welche KI empfiehlt was?

Albert Ipgefer
Gründer · Wohlstandsmarketing
ChatGPT, Claude und Gemini haben drei sehr unterschiedliche Empfehlungs-Logiken. Wer das versteht, kann seine Sichtbarkeit gezielt steuern — und in allen drei Plattformen gewinnen.
Überblick: Die drei großen Plattformen
Marktanteile 2026 im DACH-Raum (geschätzt, Stand Mai):
- ChatGPT — ca. 55 % der KI-Anfragen
- Google Gemini / AI Overviews — ca. 25 %
- Claude — ca. 10 %, stark wachsend
- Perplexity — ca. 7 %, höchste Conversion
- Andere (Bing Copilot, lokale Assistenten) — ca. 3 %
ChatGPT: Trainings-Wissen + Live-Search
ChatGPT nennt Anbieter primär aus zwei Quellen: dem Trainingsdatensatz (alle bis Cutoff bekannten Erwähnungen) und der Live-Search-Komponente seit 2024.
Wer dort sichtbar sein will, braucht beides: solide historische Web-Präsenz für den Trainings-Index plus aktuelle, crawlbare Inhalte für die Live-Search-Schicht.
Claude: Kontext-stark, vorsichtig
Claude (Anthropic) ist konservativer mit konkreten Anbieter-Empfehlungen. Wer im Trainingsdatensatz nicht stark etabliert ist, wird selten direkt namentlich genannt.
Hebel für Claude-Sichtbarkeit: starke Brand-Autorität, Wikipedia-Präsenz, mehrfache unabhängige Erwähnungen in vertrauenswürdigen Medien.
Gemini: Tief integriert in Google
Gemini und Google AI Overviews ziehen Empfehlungen stark aus Google-Signalen: Reviews, Google Business Profile, Search-Rankings, hochwertige Backlinks.
Wer in klassischem SEO und lokalem Google-Ranking stark ist, gewinnt automatisch in Gemini. Wer dort schwach ist, fehlt auch in den KI-Antworten.
Multi-Plattform-Strategie
Die gute Nachricht: 80 % der Optimierung ist universell. Wer diese fünf Basics umsetzt, wird in allen Plattformen empfohlen:
- Saubere Schema-Markups (Organization, LocalBusiness, FAQPage)
- Aktuelle Inhalte mit datePublished + dateModified
- Frage-Antwort-Struktur in allen Inhalten
- Vertrauenswürdige externe Erwähnungen (Branchenpresse, lokale Medien)
- Klare Marken-Entität (konsistenter Name überall)
Fazit
Statt für eine KI zu optimieren, lohnt sich Multi-Plattform-Setup — die Basis-Maßnahmen wirken überall. Plattformspezifische Feinjustierung lohnt nur dort, wo das eigene Geschäft überdurchschnittlich von einer Plattform abhängt.
Über den Autor

Albert Ipgefer
Gründer · Wohlstandsmarketing
Albert baut seit 2025 mit Wohlstandsmarketing Webseiten + KI-Sichtbarkeit für DACH-Mittelstand. Spezialisiert auf die 90-Tage-WSM-Methode: konvertierende Webseite live in 7 Tagen, danach 83 Tage konstante Optimierung für Google, ChatGPT, Perplexity und Claude. Sitz in Bad Ems, betreut Kunden in der gesamten DACH-Region.
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FAQ
Häufige Fragen zu diesem Thema
Welche KI-Plattform empfiehlt am meisten?+
ChatGPT hat die größte Nutzerbasis und damit die meisten Empfehlungen insgesamt. Perplexity hat die höchste Conversion pro Empfehlung. Claude und Gemini wachsen schnell. Wer breit aufgestellt sein will, optimiert für alle vier.
Empfehlen die drei KIs unterschiedliche Anbieter?+
Ja, oft sogar deutlich. ChatGPT zieht Empfehlungen primär aus seinem Trainingsdatensatz plus Web-Search. Claude ist vorsichtiger mit konkreten Namen. Gemini gewichtet Google-Signale (Reviews, GBP) stärker.
Sollte ich für eine Plattform priorisiert optimieren?+
Im DACH-Mittelstand: nein. Die Mehraufwand für eine plattformspezifische Optimierung lohnt sich selten. Wer die Basics (Schema, FAQ, Aktualität, Authority) sauber umsetzt, gewinnt in allen Plattformen gleichzeitig.
Was unterscheidet Anbieter-Empfehlungen in Claude?+
Claude nennt konkrete Anbieter seltener und mit mehr Disclaimern. Wer dort empfohlen werden will, braucht besonders starke Autoritätssignale — Wikipedia, etablierte Branchenmedien, klare Marken-Entitäten.